Gemeindeversammlung am 1. Advent

Gemeindeversammlung am 1. Advent

Gemeindeversammlung am 1. Advent

# Neuigkeiten

Gemeindeversammlung am 1. Advent

„Wir füllen die leeren Stühle“, das war diesmal der Aufruf zur Gemeindeversammlung 2025. Und siehe, es waren ungewöhnlich viele, die sich nach dem Gottesdienst zum 1. Advent die Zeit nahmen, unsere diesjährige Gemeindeversammlung bei Kaffee und Weihnachtsgebäck im festlich dekorierten Gemeindesaal zu besuchen. 

Den Auftakt bildete der Bericht der Gemeindeleitung, präsentiert durch unsere Pfarrerin Daniela Meyer-Claus, die gleichzeitig auch Vorsitzende des Presbyteriums ist. Der Überblick über die statistischen Daten der Gemeinde zeigte einerseits die Tendenz auf, dass über die Jahre hinweg die Mitgliederzahlen nach und nach zurückgehen, aber dass kirchliche Handlungen, wie z. B. Taufen, nach wie vor stark nachgefragt werden. Die Anzahl an Austritten ist bei uns, verglichen mit vielen anderen Gemeinden, relativ niedrig. Besonders zu erwähnen ist die hohe Zahl von fast 200 ehrenamtlich Mitarbeitenden, die die wenigen hauptamtlichen Kräfte bei der Erarbeitung der zahlreichen attraktiven, aber auch arbeitsintensiven Angebote der Gemeinde tatkräftig unterstützen.

Hier sind besonders die „besonderen“ Gottesdienste zu nennen, d. h. Gottesdienste mit „alternativen“ Gottesdienstformen anlässlich von Einführungen, Taufen, Valentinstagen, Weihnachten oder besonderen Jubiläen wie der „Jubelkonfirmation“. Und natürlich die kirchenmusikalischen Angebote, die Chorkonzerte, „Evensongs“, Weihnachtskonzerte, „Nievenheim singt“ und weitere, die aus „regulären“ Gottesdiensten attraktive und damit gut besuchte Veranstaltungen machen.

Die Projekte des Umweltteams, Bücherei-Veranstaltungen, die Angebote der Kleiderstube, Kinder- und Jugendtreffs sowie die Ferienprogramme für Jung und Alt erfreuen sich guter Nachfrage. Die enge Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten der Diakonie ist ebenfalls eine erfreuliche generationsübergreifende Hilfe, um Menschen anzusprechen, die nicht zum inneren Kreis unserer Gemeinde gehören. 

Weitere Highlights des vergangenen Kirchenjahres waren die Einführung von „Churchdesk“ als einer modernen Kommunikationsplattform für unsere Kirchengemeinde, die Einführung eines Umweltstammtisches und die Tatsache, dass wir durch die Berufung von Wolfgang Reich unser Presbyterium komplettieren konnten.

Unser Finanzkirchmeister, Thomas Emami, wies in seinem Bericht darauf hin, dass trotz leicht zurückgehender Mitgliederzahlen die Finanzlage unserer Gemeinde immer noch ganz gut, d. h. ausgeglichen sei. Allerdings sagen die Prognosen für die nächsten Jahre aus, dass die „Schere“ zwischen den Einnahmen und den notwendigen Ausgaben immer weiter aufgehe, so dass nach wie vor strenge Ausgabendisziplin erforderlich sei.

Unser Baukirchmeister, Volker Schwach, berichtete von den Baumaßnahmen des zurückliegenden Jahres, welche im Wesentlichen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen waren. Die Reparaturarbeiten im JuCa, die aufgrund eines Starkregenereignisses mit Wassereintritt notwendig waren, sind in der Zwischenzeit abgeschlossen, so dass das JuCa wieder zu 100% genutzt werden kann. Renovierungen waren im Bereich der Kirchenbeleuchtung, der Glockensteuerung, der Warmwasserbereitung, der Elektroanlage und der Dachfenster nötig und über einen neuen Telefon- und Internetanschluss ist wieder einwandfreie Kommunikation mit der Außenwelt möglich.

Den Abschluss bildete der Bericht des Personalkirchmeisters Jörg Simmerling, der sich - wie wir alle(!) - vor allem über die erfolgreiche Besetzung der offenen Küsterstelle durch Janina Wendt freute. Ein großer Dank auch an alle, die sich ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren und damit wesentlich zum Erfolg unserer gemeinsamen Arbeit beitragen!

Nicht zuletzt die rege und aktive Beteiligung unserer Gemeindeglieder bei dieser Gemeindeversammlung ist aus meiner Sicht ein klares Zeichen für unser aktives Gemeindeleben, für eine durchweg positive Entwicklung und für den sichtbaren Zuspruch, den unsere Gemeinde seitens ihrer Mitglieder erfährt.

                                                                                  Dr. Andreas Bischoff

Dies könnte Sie auch interessieren